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26.11.2016

TuS Westfalia Hombruch: Hunderte feiern 125 Jahre

 

Bezirksbürgermeister Hans Semmler (v. r. n. l.) überreicht den beiden Vereinsvorsitzenden Gerd Schlebrowski und Dietrich Jobstvogt die Urkunde der Stadt Dortmund. (Foto: Andreas Reichel/TuS Westfalia Hombruch)
Bezirksbürgermeister Hans Semmler (v. r. n. l.) überreicht den beiden Vereinsvorsitzenden Gerd Schlebrowski und Dietrich Jobstvogt die Urkunde der Stadt Dortmund. (Foto: Andreas Reichel/TuS Westfalia Hombruch)

Runde Geburtstage sollten rundum gelungen gefeiert werden. Das hatte sich auch der TuS Westfalia Hombruch vorgenommen. Der größte Sportverein im Stadtbezirk Hombruch wird in diesem Jahr 125 Jahre. Ende Oktober wurde dieses Ereignis mit einem großen Aktionstag in der Sporthalle Renninghausen begangen. Hunderte Besucherinnen und Besucher kamen zum Mitfeiern. Und da sind noch nicht einmal die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer des abschließenden Handballspiels von Westfalia Hombruch gegen SG Schalksmühle mitgerechnet. Das Spiel war extra für den Anlass auf den Tag der Jubiläumsfeier verlegt worden. „Wir waren ganz überrascht, wie groß der Ansturm den ganzen Tag über war“, freut sich Gerd Schlebrowski über die sagenhafte Resonanz. Man habe sogar zweimal Kaffee nachordern müssen, nennt der Vereinsvorsitzende ein kleines Indiz für die überraschende Vielzahl der Besucherinnen und Besucher.

Selbst die Jüngsten haben ihre helle Freude bei der Jubiläumsfeier. (Foto: Lea Reichel / TuS Westfalia Hombruch)
Selbst die Jüngsten haben ihre helle Freude bei der Jubiläumsfeier. (Foto: Lea Reichel / TuS Westfalia Hombruch)

Wer einen besonderen Geburtstag feiert, erhält in der Regel auch die eine oder andere Ehrung. Eine erfolgte durch den Hombrucher Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Der langjährige Bezirkspolitiker überbrachte eine Urkunde des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau sowie die Grüße der Bezirksvertretung Hombruch. „In Hombruch gibt es nicht so viele alte Vereine wie den TuS Westfalia Hombruch“, würdigte Hans Semmler das 125-jährige Bestehen des Sportvereins und versprach für die Zukunft die weitere Unterstützung der Bezirksvertretung.

Schwungvoll geht es bei der Vorführung der Handball-Kinder zu. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)
Schwungvoll geht es bei der Vorführung der Handball-Kinder zu. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)

Die zweite Ehrung kam vom Hombruch-Forum (HF) und wurde durch HF-Vorstand Johannes Schmiemann überreicht. Der TuS Westfalia Hombruch ist seit Februar 2012 Mitglied des kurz zuvor gegründeten Netzwerks unternehmerisch Tätiger aus Hombruch und Umgebung. „Der TuS Westfalia Hombruch ist ein prägender Bestandteil unserer Stadtteil-Geschichte“, schrieben der HF-Vorstandsvorsitzende Heinz-Herbert Dustmann, Vorstand Johannes Schmiemann und Geschäftsführer Peter Otworowski dem Verein ins Stammbuch. Die Vereinsvorsitzenden des TuS Westfalia Hombruch, Gerd Schlebrowski und Dietrich Jobstvogt, freuten sich nicht nur über die ehrenvollen Worte. „Besonders schön war es auch, dass sich Herr Semmler und Herr Schmiemann die Zeit genommen haben, unsere Veranstaltung zu verfolgen“, erinnert sich Gerd Schlebrowski an den Tag.

Hunderte Besucherinnen und Besucher verfolgen das Festprogramm in der Sporthalle Renninghausen. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)
Hunderte Besucherinnen und Besucher verfolgen das Festprogramm in der Sporthalle Renninghausen. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)

Und die bot tatsächlich ein attraktives Programm aus den Bereichen Bewegung, Gesundheit und Sport. Los ging es bereits am Vormittag. Ab 10.00 Uhr nutzten zahlreiche Kinder die Möglichkeit, ihr Minisportabzeichen zu erwerben. Parallel gab es unter anderem mit Prellball, Swingsticks und Tennis viele Mitmachangebote für Interessierte aller Generationen.

Nach dem offiziellen Teil am frühen Nachmittag zeigte der TuS Westfalia seine sportliche Kompetenz vom Eltern-Kind- und Bodenturnen über die Keulengymnastik der Senioren, Handball und Tennis bis hin zum Laufen und Springen der Leichtathleten und der Trendsportart Parcours, bei der es „über Tische und Bänke“ ging. „Die Leute waren von allen Vorführungen begeistert und haben viel Applaus gespendet“, sagt Dietrich Jobstvogt, der 2. Vorsitzende des TuS Westfalia Hombruch. Zusammengestellt und koordiniert wurde das Programm von einem Organisationsteam mit Maria Rouev, Hildegard Jakobi-Schlinge, Eberhard Hanisch und Paul Frei.

Während die meisten Abteilungen bei ihren Vorführungen auf Musikalisches vom Band setzen, gibt es von den Senioren zur Keulengymnastik Livemusik mit Klampfe und Schifferklavier. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)
Während die meisten Abteilungen bei ihren Vorführungen auf Musikalisches vom Band setzen, gibt es von den Senioren zur Keulengymnastik Livemusik mit Klampfe und Schifferklavier. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)

Am frühen Abend gab es schließlich den krönenden Abschluss der Jubiläumsfeier. Mit einem 31:30 besiegten die Hombrucher Handballer die SG Schalksmühle. Das Publikum erlebte ein packendes Spiel auf hohem Niveau, das Westfalia Hombruch erst mit einem Überraschungstor in der Schlussminute für sich entscheiden konnte. Besser hätte kein Dramaturg den Höhepunkt eines gelungenen Geburtstages setzen können!


Westfalia Hombruch - multikulturell

Gerd Schlebrowski ist ehrenamtlich der 1. Vorsitzende des TuS Westfalia Hombruch.

Herzlich bedanken sich die Turnmädchen nach ihrem Auftritt für den Beifall des Publikums. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)
Herzlich bedanken sich die Turnmädchen nach ihrem Auftritt für den Beifall des Publikums. (Foto: Lea Reichel/TuS Westfalia Hombruch)

Beruflich ist der 62-Jährige bei der Stadt Dortmund für die Einbürgerung von Menschen mit Migrationshintergrund zuständig. Da ist es kein Wunder, dass ihm das multikulturelle Thema sehr am Herzen liegt. Und so freut er sich besonders, dass auch diese Dimension bei der Jubiläumsfeier eine wichtige Rolle gespielt hat. „Es ist sehr schön, dass viele Vereinsmitglieder mit Migrationshintergrund gekommen sind, um gemeinsam mit allen zu feiern“, erklärt der 1. Vorsitzende. Dies zeige, so Gerd Schlebrowski, dass Sport beim TuS Westfalia Hombruch eine wichtige Brücke zur Integration sei.

 


21.10.2016

TuS Westfalia Hombruch feiert Jubiläum in der Sporthalle Renninghausen

 

Mit dem offiziellen Jubiläumsplakat laden Dietrich Jobstvogt (v. l.), Gerd Schlebrowski und Hildegard Jakobi-Schlinge vom Vereinsvorstand sowie Maria Rouev von der Tennisabteilung und Eberhard Hanisch von der Turnabteilung zur großen Feier am 29. Oktober
Mit dem offiziellen Jubiläumsplakat laden Dietrich Jobstvogt (v. l.), Gerd Schlebrowski und Hildegard Jakobi-Schlinge vom Vereinsvorstand sowie Maria Rouev von der Tennisabteilung und Eberhard Hanisch von der Turnabteilung zur großen Feier am 29. Oktober

125 Jahre an einem Tag


Das Jahr 1891: Wilhelm II. ist seit drei Jahren deutscher Kaiser. Am 1. Januar wird die Rentenversicherung eingeführt. Im Frühjahr absolviert Otto Lilienthal die ersten erfolgreichen Flugversuche mit einem Gleitflugzeug. Der Entwickler Rodinal für Schwarzweißfilme wird patentiert. Und Thomas Alva Edison erhält ein Patent für die Erfindung des 35-mm-Films.

Manches davon ist mittlerweile Geschichte. Manches hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die uns immer noch begleitet. Wie der TuS Westfalia Hombruch. Der größte Sportverein im heutigen Dortmunder Stadtbezirk Hombruch wurde ebenfalls im Jahr 1891 gegründet. Vor 125 Jahren! Das soll jetzt groß gefeiert werden. Das Jubiläum wird am 29. Oktober (Samstag) in der Sporthalle Renninghausen, Am Hombruchsfeld 55a, begangen. Von 10.00 Uhr bis in die Abendstunden zeigt der TuS Westfalia Hombruch, was in ihm steckt. Der Eintritt für das Präsentations- und Mitmachangebot bis 18.00 Uhr ist frei.

„Mit Freude und Zuversicht im 125. Jahr!“ ist das Motto des Tages. „Der Vorstand des TuS Westfalia Hombruch freut sich, unseren vitalen und lebendigen Verein in seinem 125. Jahr präsentieren zu können“, betont Gerd Schlebrowski, seit November 2015 der 1. Vorsitzende von Westfalia Hombruch. Daher ist das Programm des Festtages auch kein Blick in die Vergangenheit, sondern ein aktueller Querschnitt des sportlich Möglichen. „Wir möchten die auch interkulturelle Vielfalt des Gesamtvereins mit seinen fast 1.300 Mitgliedern vom Krabbelalter bis zum Alter von fast 100 Jahren in elf Abteilungen darstellen“, sagt Gerd Schlebrowski. Dafür hat ein Festausschuss drei Monate lang geplant. Unter Leitung des Ehrenvorsitzenden Paul Frei haben Maria Rouev von der Tennisabteilung, Eberhard Hanisch von der Turnabteilung sowie Gerd Schlebrowski und Dietrich Jobstvogt vom Vereinsvorstand ein Programm zusammengestellt, das sich sehen und erleben lassen kann. „Dazu laden wir alle Mitglieder, Freunde und Förderer des TuS Westfalia Hombruch sowie interessierte Mitmenschen sehr herzlich ein“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

Start ist am 29. Oktober um 10.00 Uhr. Bis 13.00 Uhr können Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ihr Mini-Sportabzeichen machen. Dazu hat der Stadtsportbund Kindergärten eingeladen, aber auch alle kurzfristig Entschlossenen können gerne kommen und teilnehmen. Im gleichen Zeitraum gibt es für ältere Kinder und Erwachsene Mitmachangebote von allen Sportabteilungen. Bei der großen Auswahl von Gymnastik über Seniorensport, Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Triathlon, Handball, Faustball und Jedermannsport sowie Tennis und Badminton kann das richtig spannend werden.

Nach einem kurzen offiziellen Akt zum 125. Geburtstag, zu dem um 15.00 Uhr Vertreterinnen und Vertreter von Sport- und anderen Verbänden sowie der Stadtbezirkspolitik eingeladen werden, geht es sportlich locker weiter. Bis 18.00 Uhr sind für die Besucherinnen und Besucher aller Generationen vielfältige Vorführungen geplant. Unter anderem gibt es Eltern- und Kind-Turnen, Keulengymnastik, Handball, Tennis, Laufen und Springen, einen Gymnastik-Mix und Parcours.

Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt. Der Reinerlös aus dem Verkauf von selbstgebackenem Kuchen, frischem Kaffee und Kaltgetränken kommt der sportlichen Kinder- und Jugendförderung des TuS Westfalia Hombruch zugute.

Für den Höhepunkt des Tages ist schließlich sogar ein Landesliga-Handballspiel verlegt worden. Um 19.15 Uhr wird - ebenfalls in der Halle Renninghausen - das Treffen von Westfalia Hombruch und SG Schalksmühle angepfiffen. Wer wird wohl gewinnen - die Jubilare aus dem Dortmunder Süden oder die Gäste aus dem benachbarten Sauerland? Das steht heute selbstverständlich noch nicht fest. Wer allerdings jemals ein Handballspiel von Westfalia Hombruch live verfolgt hat, der kann sich schon denken, dass die Hombrucher alles geben werden, um am Jubiläumstag der 125-jährigen Vereinsgeschichte einen weiteren Erfolg zu bescheren.